PIRATEN Sachsen: PIRATEN begrüßen Urteil zur Freigabe von Cannabis für Schwerkranke und fordern vollständige Legalisierung

PRESSEMITTEILUNG
Dresden, 22. Juli 2014

PIRATEN begrüßen Urteil zur Freigabe von Cannabis für Schwerkranke und fordern vollständige Legalisierung

Die sächsischen PIRATEN begrüßen das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln, den Eigenanbau von Cannabis für Schwerkranke in Einzelfällen zu erlauben, halten aber auch an ihrer Forderung fest, Cannabis vollständig zu legalisieren.

„In Sachsen zeigen sich die Auswirkungen einer reinen Drogenprohibition besonders deutlich“, erklärt Marcel Ritschel, Landesvorsitzender der PIRATEN Sachsen. „Der steigende Konsum von Crystal ist auf das völlige Fehlen einer vernünftigen Drogenpolitik zurückzuführen, wofür auch die sächsische CDU/FDP-Regierung mitverantwortlich ist.“

Die PIRATEN fordern deshalb die vollständige Entkriminalisierung von Cannabis und dessen langfristige Legalisierung. Die dadurch entstehenden finanziellen Gewinne sollen in Drogenprävention und -aufklärung investiert werden, um über negative Folgen zu informieren. Anstatt knapp 40 Prozent der 18- bis 25-Jährigen in Deutschland für ihren Cannabiskonsum zu kriminalisieren sollte endlich eine zeitgemäße Drogenpolitik umgesetzt werden. Postitve Beispiele sind hier Uruguay und die derzeitige Legalisierungswelle in den USA.